Über mich

Servus und Hallo,
mir wurde gesagt, ohne ein bisschen Text sei meine Seite unsympathisch. Also wer ist JAK (Johannes Alexander Karl)? Ich bin 32, komme aus dem Wald 😉 aus Weiden in der schönen Oberpfalz. Mir wird nachgesagt, ich sei ein Paradiesvogel, aber ich sehe mich eher als Dodo. Momentan begeistere ich mich fürs Klettern und Fotografiertwerden, wie man unschwer an einigen Fotostrecken (Menüpunkt Bild) auf dieser Seite erkennen kann. Wenn es geht, bin ich viel mit meinem Beagle an der frischen Luft „im Wald“. Nebenbei arbeite ich noch an dem einen oder anderen Projekt. Jetzt kommt das große ABER: Ich versuche „digital“ etwas kürzer zu treten – ich besitze zwar ein Facebook-Profil, aber nutze es nur zur Kommunikation und PR. Ihr könnt mich über Rauchzeichen oder das Kontaktformular erreichen.

Edit: Aufgrund meiner Öffentlichkeits- und Medienarbeit bin ich wieder bei Facebook vertreten aber versuche einen Mittelweg zu finden.

Wieso ein Beutel am Bauch?
Wer meine Bilder gesehen hat wird feststellen, dass ich einen Beutel am Bauch habe. Dieser Beutel ist mein Ileostoma, welches seit 2009 mein ständiger Begleiter ist. Diesen künstlichen Darmausgang habe ich aufgrund eines Darmverschlusses, welcher sich im Laufe der Zeit durch meine Grunderkrankung Mukoviszidose (Cystische Fibrose) gebildet hat. Die große Narbe am Bauch stammt von der Stoma-OP, die ich oben erwähnt habe. Das Schielen hat nichts mit Mukoviszidose zu, ist halt eine Laune der Natur, genau wie ich.

Und was zum Teufel ist Mukoviszidose?

Mukoviszidose oder auch Zystische Fibrose, engl. Cystic Fibrosis

… leitet sich aus dem Lateinischen mucus (Schleim) und viscidus (zäh) ab. Cystic Fibrosis (kurz: CF) zählt trotz der 8.000 Betroffenen und 200 Neugdiagnosen pro Jahr in Deutschland immer noch zu den seltenen Erkrankungen. In unseren Nachbarländern Österreich und der Schweiz sind es noch einmal ca. 2000 Betroffene. Seit 1989 ist klar, dass der Gendefekt auf einen Fehler auf dem Chromosom 7 im so genannten CFTR-Gen zurückzuführen ist. Bis heute sind ca. 2000 verschiedene Mutationen bekannt.  Weiterlesen

Spiritualität und mein Leben
Ich wurde im christlichen Glauben großgezogen, habe mich schon sehr früh in meiner Jugend dem Buddhismus sehr nahe gefühlt, dies flammte auch im Laufe meines Lebens immer wieder auf. Seit 2010 ziehe ich sehr viel Kraft aus dem Theravada Buddhismus, Sak Yant Tätowierungen und thailändischen Amuletten. Ohne meine Amulette gehe ich nicht mehr aus dem Haus, und sollte ich aus irgendwelchen Gründen keines tragen können, schützen mich meine Sak Yan Tätowierungen. Würde man mich jetzt fragen, würde ich sagen, ich bin Buddhist.

Hingabe entsteht durch Wiedererkennen:
Trifft man auf etwas,
das dem eigenen Wesen entspricht,
wird man unweigerlich ergriffen.
– Lama Ole Nydahl

Ich denke, man wird in eine Religion hineingeboren, es kommt z.B. darauf an, wo man aufwächst, in welcher Zeit und so weiter. Es gibt in allen Religionen Überschneidungspunkte, insofern diese nicht „fanatisch“ sind. Egal ob wir dieses Höhere Gott nennen oder ob wir Buddhas Lehren folgen, unser Glaube hilft uns, gibt uns Kraft wenn wir nicht mehr weiterwissen.

Wai Kru des ehrwürdigen Luang Pho Watchara
2013 in Nürnberg | Video 2013 & Video 2014

Mein Tempel ist bunt!
Mit 15 Jahren habe ich meine erste Tätowierung bekommen und ich trage sie immer noch mit Stolz. Seit dieser Zeit sind Tätowierungen mehr als nur Farbe unter der Haut, sie sind Rüstung, Lebensgeschichte aber auch Therapie. Tätowierungen sind meine Entscheidung, nicht durch die CF diktiert.

i bin i
Außer meinen Eltern gibt es nur wenige Menschen, die mich geprägt haben und dies noch immer tun, aber der Hans zählt dazu. Er sagt was er denkt, lauter wie die anderen, gscherder wie die anderen und lässt sich auf seinem Weg nicht beirren. Seine Lieder begleiten mich seit meiner Jugend. Sein Lied Loben und Preisen steht an erster Stelle meiner Beerdigungsplaylist.

So is es lem und net andast,
wenn´s andast wa,
dann was netmei lem.
– Hans Söllner