Ein paar Zeilen – Selbstbetrachtung

Ein paar Zeilen zu mir bzw. eine Art Selbstbetrachtung. Einerseits gibt es den JAK, die Rampensau, der in der ersten Reihe steht und Mukoviszidose in die Öffentlichkeit bringen möchte. Der JAK der jeden Scheiß mitmacht, den „Pardis-Dodo“ – ausgeflippt und manchmal ein bisschen tollpatschig. Auf der andren Seite gibt es den Johannes der in sich gekehrt, leise, traurig ist und depressiven Phasen unterliegt. Der mit aller Gewalt um sich schlägt und nicht mehr weiter weiß, Menschen die er mag verletzt. Der viel nachdenkt über einen Sinn, seine Ziele und seinen Wert als Mensch, Freund oder vielleicht auch als Partner. Diese beiden Teile ergeben mich und manchmal hilft kein positives Denken NEIN nur mich so zu nehmen wie ich bin, da zu sein und abzuwarten bis ich mit „ummichschlagen“ und verkriechen fertig bin oder dessen leid bin. Vielleicht hilft es mich bzw. meine Beiträge und mein Handeln zu verstehen.

Vergänglichkeit

Ein altes buddhistisches Sprichwort sagt:
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“
Alles was ist, ist vergänglich.
Alles was geht, hinterlässt eine Leere,
eine Narbe auf dem Herzen. Wieso also Lieben,
wenn alles vergeht? Wieso also Hoffen,
wenn letztendlich alles vergebens ist?
Alles für einen Blick in den Himmel,
auch wenn der tiefe Fall in greifbarer Nähe wartet.

Langer Abend

Ein langer Abend unter Freunden.
Ein langer Abend mit guten Essen.
Ein langer Abend mit gutem Trinken.
Nach einem langen Abend noch Therapie.
Nach einem langen Abend läuft es automatisch,
ob ich will oder nicht.
Eine Stimme sagt, du musst noch inhalieren!
Einen Abend lang fühlte ich mich normal.

 

0 und 1

Das Urteil ist schnell gefällt unter dem Deckmantel von 0 und 1. Entweder du bist eine 0 oder eine 1. Die eigene Meinung so fest zementiert, dass man untergehen würde. Hin und wieder sollte man die Plätze tauschen – fühlen was der andre fühlt und sich ganz klein fühlen.